Home

Hauptlokomotivführer Günther Erdmann auf BR 142 in Rostock Hbf.

Diese Seiten befassen sich mit der Geschichte der Deutschen Reichsbahn (DR) von 1920 bis 1945 sowie von 1945 bis 1994, das Jahr an dem sie aufgehört hat als Institution zu existieren.  Zur Eisenbahn mag jeder stehen wie er will. Oft spielen bei der Beurteilung der Leistungen der Bahn persönliche Erfahrungen eine große Rolle. Hinzu kommen noch häufig fehlende fachliche Kenntnisse bei der Beurteilung einer entstandenen Situation. Die Eisenbahn ist eine komplizierte komplexe Einrichtung, die auch durch die Einführung der Computertechnik nicht übersichtlicher geworden ist.  Die Führung eines Unternehmens Deutsche Bahn leidet auch darunter, dass keine der Führungspersönlichkeiten jemals bei der Bahn beschäftigt war.  Die nicht vorhandenen fachlichen Kenntnisse lassen Entscheidungen treffen die den Eisenbahnern in den unteren Etagen die Haare zu Berge stehen lassen. Als Musterbeispiel ist hier Herr Mehdorn zu nennen.  Die noch größeren Versager, nicht nur in Sachen Eisenbahn, sind jedoch die Politiker.  Dank des zufällig richtigen Parteibuches in Amt und Würden gelangt, treffen sie Entscheidungen deren Tragweite sie nicht einschätzen können. Auch wegen des fehlenden  Sachverstandes.  Und dann fragen Sie mal einen dieser Typen wann er denn das letzte Mal mit der Eisenbahn gefahren sei, die Antwort ist ein fragender Blick. Wo man doch so schöne Dienstautos hat. Ein treffliches Beispiel kann man derzeit im wunderbaren Flächenland Mecklenburg erleben. Es gibt eine Bahnstrecke von Hagenow über Parchim-Waren nach Neustrelitz als Südbahn bekannt. Geplant von der Landesregierung unter Vorsitz von MP Grinsbacke (Sellering) ist die Einstellung der Linie. Weil das im Augenblick zuviel negative Resonanz bringen würde, legt man erst ein Stückchen still.

Streckenkarte

Unterschätze nie die Macht dummer Leute

Nach dem Weggang des bisherigen Verkehrs-und Energieminister Schlotmann aus, wie er sagte gesundheitlichen Gründen, wurde dieser Posten einem Neuen übergeben. Pegel ist sein Name, gut merken. Die Vita wie beim Vorgänger und beim MP alt-bundesrepublikanisch geprägt. Beides Juristen, davon gibt es soviel wie Sand am Meer, bleibt für ein auskömmliches Dasein die Politik. Und so treffen sie ihre Entscheidungen. Unter diesem MP wurden in bereits insolvente Werften noch hunderte Millionen Euro versenkt. Nach einem fragwürdigen Gefälligkeitsgutachten zur Südbahn müßte diese mit 40 Mill.€ saniert werden.

Ein Hinweis sei noch gestattet. Der überwiegende Teil der Fotos ist zu einer Zeit entstanden als es noch keine Digitalfotografie gab, Farbfilme und deren Entwicklung teuer war, man hat in Schwarz/Weiß fotografiert. Meine persönliche Meinung – Eisenbahnfotos aus der Zeit die hier beschrieben ist wirken in s/w ohnehin besser.

 Achim Schramm